Feldthymian/Quendel - Thymus serpiphyllum


Feldthymian/Quendel - Thymus serpiphyllum

Artikel-Nr.: HK10012

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Beschreibung Feldthymian



Der wilde Thymian, der auch bei uns in Süddeutschland in der Natur zu finden ist. Andere Namen sind Quendel oder Wiesenthymian. Extrem kleine Blätter an einem kriechenden Thymian. Aufrecht wachsende Blüten in kräftigem pink.

Quendel wächst in der Natur am liebsten auf den typischen kargen Bergwiesen. Man findet ihn häufig auf bzw. über einen Stein wachsend, denn er liebt die Wärme, die die Steine speichern. Wer ihm also einen Gefallen tun will, der pflanze ihn neben einen größeren Stein im Kräuterbeet.

Er ist außerdem eine wunderbare Zierde für Natursteinmauern, in deren Spalten man ihn gut ansiedeln kann. Mag volle Sonne und kalkige, nährstoffarme Böden, gerne auch sandig.

 

Verwendung

 

Im alten Ägypten wurde Thymian verwendet, um Verstorbene einzubalsamieren. Bei den alten Griechen war er ein beliebtes Gewürzkraut und in mittelalterlichen Kräuterbüchern taucht der Thymian dann auch erstmals als Heilkraut zur Behandlung von Asthma und Bronchitis auf. Aus Griechenland hat er euch seinen Namen. Thymian leitet sich vom griechischen Thymos ab, was soviel wie Mut oder Kraft bedeutet. So wurde er auch lange Zeit gesehen. Als Kraftspender.
Es gibt Hinweise darauf, das sich von römische Soldaten vor dem Kampf mit Thymian gebadet haben. Das sollte ihnen Mut und Kraft verleihen. 


Verwendung findet er als Tee oder in diversen Tinkturen von Heilpraktikern, z.B. gegen Husten.

 

Standort und Pflege


Normal feuchte Standorte mit gutem Wasserabzug, Pflanze verträgt keinen Vollschatten. Winterhart. In der Natur bevorzugt der Thymian trockene Standorte und steinreiche Gegenden, gerne Schotterhalden. Die kriechenden Thymianarten wachsen besonders gerne über Mauern oder Steine, da die Steine im Sommer die Wärme speichern. Alle unsere Thymianarten sind winterhart und mehrjährig.

 

Einsatzgebiete von Thymian in der Volksheilkunde

 

  • Husten
  • Keuchhusten
  • Erkältungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Durchfall
  • Magenbeschwerden
  • Sodbrennen
  • Kalter Thymiantee gegen Kopfschmerzen
  • Fettiges Haar und Schuppen
  • Fiebersenkend
  • Rheuma, Verrenkungen

 

Inhaltsstoffe


Thymian enthält viele ätherische Öle, z.B. das antiseptische Thymol. Außerdem Kampfer, Carvacrol, Zineol. Linolool und verschiedene Gerb- und Bitterstoffe. Daneben sind Flavonoide und Zink enthalten.

 

Unser Lieblingsrezept mit Quendel

 

Hildegard von Bingens Rezept: Quendelsuppe
(für 4 Personen)

 

2 Hand voll Quendel (ersatzweise ein anderer Thymian)
1 Tasse Dinkelschrot
2 Esslöffel Butter
1 1/2 Liter gute Fleischbrühe
3 bis 4 Zweige Ysop und Liebstöckel
2 Esslöffel süße Sahne
1 Messerspitze Muskat
 Salz
 Pfeffer

 

Den Quendel (Feldthymian)  oder Thymian fein hacken, in der Butter leicht andünsten und langsam den Dinkelschrot dazugeben. Wenn der Dinkelschrot goldgelb ist die Fleischbrühe dazugeben. Etwa 15 Minuten simmern lassen. Die gehackten Kräuter dazugeben und mit der Sahne in die Suppe einrühen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Hildegard von Bingen empfahl die Quendelsuppe als Wundermittel gegen Hautreizungen und Hautkrankheiten.

 

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