Borretsch - Gurkenkraut - Borago hortensis

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Beschreibung Borretsch - Gurkenkraut

 

Unverkennbar ist Borretsch wegen seiner rauhen Blätter (er gehört zu den Rauhblattgewächsen) und vor allem wegen seiner wunderhübschen blauen, sternförmigen Blüten.

 

Wild wächst er am Mittelmeer, ursprünglich vor allem auf der iberischen Halbinsel. Auf seinen Geschmack kamen zuerst die Mauren, als sie im frühen Mittelalter Spanien besetzten. Sie bauten Borretsch in ihren Gärten an und verwendeten ihn wie wir heute den Spinat. Auch wurden seine Blüten genutzt, um Speisen blau einzufärben.

 

Verwendung

 

Borretsch oder Boretsch ist ein Küchen­kraut, das vor allem in Mittel­europa beliebt ist. Sein leichtes Gurken­aroma bessert vor allem Salate auf, seine Blüten sind eine wunderschöne Dekoration und gehören zu den essbaren Blüten. Gelegen­tlich findet man auch auf Borretsch basierende Crème­suppen. Dabei darf Borretsch jedoch nur so kurz als möglich gekocht werden, da sich sein Aroma in der Hitze verflüchtigt. In Italien wird Borretsch gerne zum Füllen von Ravioli verwendet.

 

Borretsch enthält viele verschiedene Inhaltsstoffe, die toxisch auf die Leber wirken können. Somit ist ein regelmäßiger Verzehr von Borretsch nicht empfehlenswert. Inhaltsstoffe des Borretsch sind Saponine, Schleimstoffe, Gerbsäuren, ätherisches Öl, Kalium, Kalzium, Alkaloide und im Samen Linolensäure.

 

Er gehört zu den blutreinigenden, kühlenden Pflanzen. Er beschleunigt den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Giften über Harn und Schweiß und wird daher gerne für eine Frühjahrskur verwendet.

 

Borretsch ist ein Bestandteil der berühmten ?Frankfurter Grüne Sauce?, deren traditionelles Rezept nach genau sieben Kräutern verlangt: Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Kresse, Sauerampfer, Pimpinelle und Borretsch.

 

Standort und Pflege

 

Normal feuchte Standorte mit gutem Wasserabzug, Pflanze verträgt auch Vollschatten. Nährstoffreiche Böden bevorzugt. Nicht winterhart. Einjährig. Säht sich aber gerne selbst wieder aus.

 

Inhaltsstoffe des Borretsch

 

Saponine, Schleimstoffe, Gerbsäuren, ätherisches Öl, Kalium, Kalzium, Alkaloide und im Samen Linolensäure.

 

Borretsch-Rezept

 

Eine herzstärkende Süßigkeit beschreibt Dr. Johann Georg Krünitz in seiner Oeconomischen Encyclopädie:

 

Dafür füllt man den Boden eines Einmachglases mit Zucker und legt Borretschblüten darauf, ca. 1 Finger hoch. Dann folgt wieder eine Lage Zucker und wieder Borretschblüten. Das ganze so lan ge, bis das Glas voll ist. Nach einigen Tagen können die gezuckerten Blüten so vernascht werden.

 

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