Japanische Heilminze - Mentha arvensis "Malin ex Holmes"

Artikel-Nr.: GK10111

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Beschreibung Japanische Heilminze - Mentha arvensis "Malin ex Holmes"

 

Eine der bekanntesten Minzen ist die japanische Heilminze. Bekannt wurde sie vor allem durch das japanische Heilpflanzen”l mit den 3 Buchstaben. Eigentlich ist sie eine Weiterzchtung der normalen Ackerminze und enth„lt besonders viel „therisches ™l. Daher eignet sie sich auch eher zu Heilzwecken und weniger zum Kochen oder Backen.  Ihr Aroma ist scharf und sehr klar minzig. Sie wird gerne fr Dampfb„der verwendet oder auch fr Tee, dort sollte sie aber sparsam dosiert werden.

 

Allgemeinde Info zu den Minzen

 

Beschreibung

 

Die Minzen geh”ren zu den „ltesten Heilkr„utern, die verwendet werden. Griechen und R”mer der Antike wussten die heilende Wirkung der Minzen zu sch„tzen. Walahfrid Strabo schreibt schon im 9. Jahrhundert in seinem Buch Liber de cultura hortorum:

"Wenn aber einer die Kr„fte und Arten und Namen der Minze samt und sonders zu nennen verm”chte, so msste er gleich auch wissen, wie viele Fische im Roten Meere wohl schwimmen, oder wie viele Funken Vulkanus, der
Schmelzgott aus Lemnos, schickt in die Lfte empor aus den riesigen Essen des Aetna."

Heute sind ca. 300 Minzsorten bekannt, dies l„sst sich aber nicht genau sagen, da einige Minzen wohl nur unter anderem Namen zu finden sind, es sich aber eventuell um dieselbe Minzart handelt und Minzen auáerdem sehr stark dazu neigen, sich untereinander zu mischen.

 


Verwendung

 

Als Heilpflanze wird vor allem die Pfefferminze (Mentha x piperita)  und die japanische Heilminze verwendet. Sie besitzt antiseptische, verdauungsf”rdernde, leicht schmerzstillende Eigenschaften und l”scht den Durst. Sie wird auch bei Gallenleiden eingesetzt und hat eine krampfl”sende Wirkung auf den Verdauungstrakt. Ein Tee hilft bei Bauchschmerzen und Bl„hungen, šbelkeit und Koliken, da sie die Darmmuskeln beruhigt.

 

Haltung und Pflege

 

Allen Minzsorten ist ihre ungeheure Robustheit und die Anpassung an verschiedenste Standorte gemein. Grunds„tzlich m”gen es die Minzen jedoch eher feucht und gerne auch etwas schattig. Daher sind die Minzen auch fast ausschlieálich auf der n”rdlichen Halbkugel zu finden. Wir empfehlen, die Minzen nur in einem gr”áeren Topf auszupflanzen, weil fast alle zu extremer Ausbreitung neigen und nur schwer im Zaum zu halten sind. Ausnahmen aus unserem Sortiment sind die Bergminze, die Orangenminze und die Zitronenminze.

Alle Minzen sollte man - so man sie denn auspflanzt - nach 2-3 Jahren an einen neuen Standort setzen, damit der Rostpilz (Puccina menthae) sie nicht bef„llt. Die richtige Standortwahl von Anfang an verhindert allerdings auch einen Befall mit diesem unsch”nen Pilz: halbschattig, humos, nie ganz trocken und gerne windexponiert. 

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