Weinraute - Ruta graveolens

Artikel-Nr.: HK10009

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Beschreibung Weinraute

 

Weinraute war ein typisches Gewrz der r”mischen Kche. Im Mittelalter war Sie in Europa weit verbreitet und gesch„tzt. Auch in den Klosterg„rten geh”rte die Weinraute unbedingt dazu. Ihr Duft ist recht dominant und brachte ihr einen guten Ruf bei der Bek„mpfung von Schnecken und anderen Sch„dlingen ein.

 

Verwendung

 

Sie war Bestandteil des berhmten „Vier-R„uber-Essigs“, mit dem sich Diebe einrieben, bevor sie H„user von Pestkranken einrieben, um eine Ansteckung zu vermeiden. Auch wurde sie h„ufig selbst gebranntem Schnaps beigegeben, da Sie den Alkoholgehalt reduziert. Ein typisches Anwendungsgebiet von Weinraute ist vor allem die L”sung von Verkrampfungen. Sie wurde vor allem von Frauen gerne verwendet um Wechseljahresbeschwerden zu lindern oder Menstruationsschmerzen zu bek„mpfen. Hierfr wurde 1-3 Mal am Tag ein Tee aus Weinrautenbl„ttern getrunken.

Heutzutage wird Weinraute nur noch selten verwendet, da sie phototoxisch ist, d.h. wenn man sie in der Sonne erntet, k”nnen sich Pusteln auf der Haut bilden und nach dem Verzehr wird man sehr sonnenbrandempfindlich.  Auch ist ihre Dosierung schwierig und Laien sollten sehr vorsichtig bei der Anwendung von Weinraute sein. Schwangere sollten auf die Verwendung von Weinraute g„nzlich verzichten, da sie Kontraktionen der Geb„rmutter ausl”sen kann und somit Fehlgeburten herbeifhrt. Daher wurde Sie in Frankreich auch „Kraut der sch”nen M„dchen“ genannt.

 

Standort und Pflege

 

Die Weinraute liebt lockere, sandige B”den und wird ca. 40 cm hoch. Volle Sonne wird von ihr bevorzugt, sie gedeiht aber auch im Schatten. Dort w„chst sie allerdings auch deutlich langsamer. Von Juni bis September zeigt Sie ihre leuchtend gelben Blten.

Besonders apart ist jedoch die Form ihrer Bl„tter. Sie sind rund wie kleine Kn”pfe und die bl„uliche Farbe des Laubes macht die Weinraute zu einer hbschen Staude. Sie ist winterhart und mehrj„hrig, neigt aber nicht zur Ausbreitung.

 

Verarbeitung zu:

 

Tee oder Tinktur

 

Inhaltsstoffe

 

  • Žtherisches ™l
  • Glykoside
  • Harze
  • Bitterstoffe
  • Alkaloide

 

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