Sonnenhut - Echinacea officinalis

Artikel-Nr.: HK10025

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Beschreibung Sonnenhut

 

Der Purpur-Sonnenhut ist eine von 3 Echinacea-Arten, die medizinische verwendet wird. Im Gegensatz zum schmalbl„ttrigen Sonnenhut Echinacea angustifolia, bei dem die Wurzeln verwendet werden, stecken die Wirkstoffe beim Purpur-Sonnenhut in allen oberirdischen Teilen.

 

Alle Sonnenhut-Arten stammen ursprnglich aus Nordamerika und sind dort schon lange als Heilmittel bekannt. Bei den Ureinwohnern wird der Sonnenhut eingesetzt bei Zahnschmerzen, Wunden und Schlangenbissen.

 

Ende des 19. Jahrhunderts kam die Pflanze auch nach Europa, hier ist sie allerdings eher als Mittel gegen grippale Infekte und zur St„rkung der Abwehrkr„fte bekannt.

 

Verwendung

 

Die h„ufigste Anwendungsform ist die einer Tinktur. Dafr werden Bl„tter und Blten in ein Gef„á gegeben, und mit mind. 45%igem Alkohol bergossen. Der Ansatz wird 2 Wochen stehen gelassen und dann abgeseiht und tropfenweise eingenommen. Die enthaltenen Alkylamide wirken auf die Immunzellen im K”rper.

Dies wurde in Laborversuchen best„tigt. Allerdings haben Studien bisher keine eindeutige Wirkung ergeben. Wer Echinacea anwenden m”chte, sollte dies sofort bei den ersten Anzeichen einer Erk„ltung tun, wer damit eine Immunkur durchfhren m”chte, dem wird empfohlen, dies nicht l„nger als 8 Wochen zu tun. Menschen die Medikamente einnehmen, die die Immunabwehr herabsetzen, sollten Experten zufolge von der Einnahme von Echinacea-Produkten Abstand nehmen.

 

Standort und Pflege

 

Sonnenhte sind unkomplizierte Sommerstauden und wirken besonders sch”n in gr”áeren Gruppen. Sie bevorzugen vollsonnige, auch trockene Standorte und ben”tigen wenig Pflege. Sie werden ca. 80 cm hoch und lassen sich auch gut als Schnittblumen verwenden. Im Sommer ziehen die groáen Blten zahlreiche Schmetterlinge und Bienen an. Die verblhten Samenst„nde im Herbst unbedingt stehen lassen, Sie diesen V”geln als Nahrung

 

Einsatzgebiete in der Volksheilkunde:

 

  • Erk„ltungskrankheiten
  • Husten
  • Grippale Infekte

 

Wirkstoffe

 

  • Alkylamide
  • Kaffees„uren
  • Polysaccharide
  • Glykoproteine

 

Verarbeitung zu:

 

Tee:

 

2 Teel”ffel getrocknete oder frische Bl„tter und Blten (fein gehackt) mit 250 ml heiáem Wasser bergieáen und nach 3-4 Minuten absieben. Nach Geschmack etwas Zitrone und Honig beigeben. 2-3 Mal t„glich 1 Tasse trinken.

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